Reality Check: Was braucht es, damit Zeitungen über Kulturveranstaltungen berichten?

Ein Gespräch darüber, wie Kulturthemen heute priorisiert werden und welche Ansätze tatsächlich wirken.

Kulturveranstalter*innen investieren viel Energie in das Verfassen von Pressemitteilungen, das rechtzeitige Versenden von Materialien und den Aufbau von Beziehungen. Dennoch erleben viele, dass ihre Geschichten nicht veröffentlicht werden – oder dass sie in einem ganz anderen Blickwinkel erscheinen als erwartet.

Wie kann ich mein internationales Kulturprojekt, das in mehreren Ländern stattfindet, am besten präsentieren?
Was passiert eigentlich in der Redaktion?
Was wird priorisiert – und was wird verworfen?
Und wie haben sich die Rahmenbedingungen für den Kulturjournalismus verändert?

Das Ziel ist nicht, ein „Rezept” für Berichterstattung zu liefern, sondern ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, wie Geschichten in der heutigen Medienwelt entstehen.

Wir beschäftigen uns mit Mythen wie:

„Zeitungen bevorzugen fertige Pressemitteilungen.“
Wann ist ein fertiger Text hilfreich – und wann wird er als Werbung empfunden?
Was ist der Unterschied zwischen PR und Journalismus?
Was macht eine Pressemitteilung brauchbar – und was vermissen Redaktionen oft (Zitate, Bilder, Daten, Gegenargumente)?

„Kleine Veranstalter haben keine Chance.“
Werden nur die großen Institutionen erwähnt?
Was macht einen lokalen Akteur interessant – auch in einem internationalen Kontext?

„Wenn es kulturell relevant ist und man es rechtzeitig verschickt, bringen die Medien es.“
Was muss konkret geschehen, damit eine Geschichte Priorität erhält?
Was wird abgelehnt – und warum?
Wie lange im Voraus sollte man die Redaktion kontaktieren?
Gibt es bestimmte Formate oder Zeitpunkte, zu denen Kulturthemen bessere Chancen haben?

„Die Medien sind nur an Geschichten interessiert, die im eigenen Land stattfinden.“
Was kann man tun, um seine Veranstaltung international bekannt zu machen? Mit welchen Akteuren sollte man sich verbünden?

Was nimmst du mit?

  • Einblick in redaktionelle Prioritäten im Jahre 2026
  • Konkrete Hinweise, wie du deine Geschichte schärfst und qualifizierst
  • Möglichkeit zum direkten Dialog mit redaktionellen Entscheidungsträger*innen
  • Netzwerk mit anderen Kulturakteur*innen in der Region

Praktische Informationen

Sprache: Dänisch (Simultanübersetzung Dänisch-Deutsch)
Workshopleitung: Wird aktualisiert…

Diese Personen kannst du beim Workshop treffen

Hans Christian Davidsen, Kulturredakteur bei Flensborg Avis

Cornelius von Tiedemann, Stellvertretender Chefredakteur, Der Nordschleswiger

Maike Liepolt, Unternehmerin und Inhaberin von FRESH!KONZEPT GmbH – INTELLIGENTES MARKETING